Unser Klassenlager in Tarasp GR

30 September 2005

Schlangenbrot am Schwarzen See



Gestern Abend gingen wir im Dunkeln spazieren und suchten den Hexenstein. Laut der Sage stammen die Vertiefungen von den Hexen mit den Bocksfüssen, wenn sie dort Tänze aufführten. Für uns als Überraschung gab es Schoggikuchen.

Am nächsten Morgen hatten wir vier alte Rezepte aus dem Engadin nachgekocht. Es gab Fleischkuchen aus Hackfleisch mit Zimt, schwarzem Pfeffer, Zwiebeln, Rosinen und Thymian.
Eine andere Gruppe kochte Hexenpolenta mit Rosinen. Die Kugeln von Vna mit geraffelten Kartoffeln, Speck, Hirschwurst und Paniermehl sind im Wasser auseinandergequollen. Statt als Kugeln mussten wir die Masse als Rösti braten. Zum Dessert gab es Eins-Zwei-Drei-Guetzli, eine Art Sablé.

Am Nachmittag gingen wir spazieren an den Lai Nair (Schwarzer See). Dort probierten wir, ein Feuer zu machen, um Schlangenbrot zu backen. Jeder nahm einen Stecken und wickelte ein Stück Teig darum und hielt ihn ins Feuer.

Jetzt freuen wir uns auf den Schlussabend und sind ziemlich aufgeregt.

Robin
Silvan
Cécile

Danke für die abwechslungsreichen Kommentare. Es hat Spass gemacht.

Herzliche Klassenlagergrüsse

Theo Hurter


Und noch ein von Betzgi fotografierter Hirsch zum Schluss:

29 September 2005

Spannende Engadiner Sagen aufgeführt




Wir befassten uns mit Geschichten aus dem Engadin. Vier Gruppen lasen je eine Geschichte.
Es war viel zu lesen. Dazwischen bekammen wir eine halbe Stunde Pause, um in den Volg zu gehen.
Danach hatten wir Zeit zum Üben für die Aufführungen. Die Proben kosteten viel Mühe und Geduld. Nervös gingen die Schauspieler und Schauspielerinnen auf die Bühne.
Folgende Figuren traten immer wieder auf: Buzibau (geklauter Schatten), Blumenengel (als schöne junge Flurina oder als Nona Fluors, eine alte Frau).Nach dem Auftritt waren die Teams sehr erleichtert.Das begeisterte Publikum klatschte lauten Beifall.
Wir warten auf eine Überraschung , aber mehr darüber erfahrt ihr erst morgen.
Seid auch morgen wieder dabei und lest unsere Berichte.

Oliver, Beta, Adrian und Laura




Unser heutiges Redaktionsteam unter der Leitung seiner Chefredatorin

28 September 2005

Wanderung im Nationalpark: Tiere gehört und gesehen




Heute war die Wanderung ein bisschen lang und anstrengend, aber sie hat sich gelohnt. Wir haben viele Tiere gesehen. Zuerst hörten wir die röhrenden Hirsche. Nur die männliche Hirsche, sie heissen Hirschstiere, machen diesen Ton, um die Weibchen, Hirschkühe, anzulocken. Es tönte ähnlich wie ein Alphorn. Hermann Steck begleitete uns auf dieser Wanderung. Er trug ein Fernrohr mit, das er beim Rastplatz aufstellte. Vorn dort aus sahen wir dann auch die Hirsche. Aber auch Gämse und Murmeltiere. Steinböcke haben wir keine gesehen und einem Bär sind wir auch nicht begegnet.
Dafür sahen wir im Museum den letzten im Engadin geschossenen Bären am 1. September 1904 ausgestopft hinter Glas. Ein ausgestopfter Bär lag in einer Höhle und sah aus wie echt. Es gab auch ein Bärenfell zum Anfassen an der Wand. Wir sahen auch ein Bild mit den beiden Jägern und dem erlegten Tier und den erleichterten Dorfbewohnerinnen und –bewohnern.
Im Museum hatte es einen nachgebildeten Bergwerksstollen, durch den wir hindurch gehen konnten, wir mussten aber einen Helm mit Stirnlampe tragen. Zu sehen war auch ein original „Grubenhund“, das ist ein Transportwägeli, um Steine aus dem Berg nach draussen zu transportieren. In den Minen wurde Bleiglanz abgebaut, aus dem Silber und Blei gewonnen wurde.

Sabrina Fäh
Blerina
Paolo
Fabian



... und wir haben ihn doch gesehen, den Bären.

Letzter Bär der Schweiz (erlegt am 1. September 1904 im Val Mingèr)

27 September 2005

Danke für eure schönen Kommetare!

Wir freuen uns sehr über eure Rückmeldungen. Ich drucke sie aus und hänge sie bei uns auf.
Morgen gehts in den Nationalpark. Der Wetterbericht ist gut und wir freuen uns sehr darauf.
Ihr werdet von uns hören (... und sehen).

Liebe Grüsse

Theo Hurter

Die einfachen Engadinerhäuser




Am Morgen waren wir im Engadiner Heimatmusem in Scuol.
Wir fuhren mit dem Postauto dorthin.
Es war nicht so schönes Wetter.
Auf dem Weg tranken wir Mineral und normales Wasser am Brunnen.
Das Wasser hatte nach Eisen geschmeckt.
Dann gingen wir zu Herrn Rauch, er führte uns durch das Museum.
Wir sahen: alte Bücher, Werkzeuge, schöne Schnitzereien an den Wänden und Decken,
alte Möbel, ein altes Dreirad, Dreschflegel und Kuhglocken.
In einem Zimmer war ein Ofen.
Von dort stieg die warme Luft nach oben und wärmte das Schlafzimmer.
Am Nachmittag gingen wir Bilder an den Häusern in Tarasp anschauen und abzeichnen.
Leider regnete es und die Arbeitsblätter wurden nass.
Jedes Bild hat eine andere Bedeutung.
Viele Bilder haben Muster aus Quadraten und Kreisen.
Sie stellen z. B. Sterne, Tiere, Blumen oder Spiralen dar.
Als wir nach Hause kamen spielten einige Kinder Pingpong oder am Töggelikasten.


Mical, Martina, Sabrina Sch. und Samantha


26 September 2005

Wie wir die Gegend kennen lernten




Hier ist der heutige Tagesbericht:

Wir bekamen einen Auftrag: 16 Standorte in Tarasp mussten wir ausfindig machen. Wir bekamen Fotokopien von Bildern dieser Orte. Ein Bild stimmte nicht mit der Wirklichkeit überein. Das Jesuskreuz war nämlich vom Haus abgehängt worden (wegen Bauarbeiten). Jede Gruppe hat alle Orte gefunden. Das Wetter war zum Glück sonnig, aber eher kühl.
Am Nachmittag hatten wir eine Schlossführung. Der Führer machte lustige Sprüche. Die pneumatische Orgel hörte sich sehr gut an und Herr Hurter kaufte eine CD mit Orgelmusik.
Das Bedazimmer war sehr speziell wegen den Kacheln mit den blauen oder roten Mustern, die sehr wertvoll sind. Die Lampe aus Muranoglas war sehr kitschig. Die Treppen haben geknarrt.
Der schöne Wandteppich war sehr eindrücklich. Ein Leben reichte nicht, um ihn fertigzustellen.
In der Stube gab es ein altmodisches Wandtelefon, das nichts mit den heutigen Handys zu tun hat. Aufgefallen ist ein grosses Schwert in der Waffenhalle.

Mario
Jessica
Hannes
Léo


25 September 2005

Endlich angekommen!



Die Fahrt dauerte fünfeinhalb Stunden mit Bus und Bahn nach Scuol-Tarasp. Dann mussten wir eine Stunde laufen. Es war sehr mühsam. Die Brücke über den Inn sehr hoch und sehr schön. Das Wetter war sonnig. Danach kamen dunkle Wolken. Wir hatten sehr viel Spass.
Beim Wandern mussten vier Mädchen aufs WC. Sie sind in ein Hotel gegangen, an dem wir vorbeigelaufen sind. Sie waren sehr froh darüber.
Nach weiteren 25 Minuten Wandern waren wir endlich am Ziel. Herr Hurter trug jenen den Rucksack, die es bis zu ihm schafften. Das Haus sieht wie ein Hotel aus und ist sehr gemütlich. Wir mussten unsere Sachen auspacken. Zum Znacht gab es Spagetti mit Tomatensauce. Hier hat es Pingpong-Tische und Töggelikasten zum Spielen. Es ist einfach super toll, cool und schön hier.

Sabrina Sch.
Blerina
Beta
Cécile