Schlangenbrot am Schwarzen See


Gestern Abend gingen wir im Dunkeln spazieren und suchten den Hexenstein. Laut der Sage stammen die Vertiefungen von den Hexen mit den Bocksfüssen, wenn sie dort Tänze aufführten. Für uns als Überraschung gab es Schoggikuchen.
Am nächsten Morgen hatten wir vier alte Rezepte aus dem Engadin nachgekocht. Es gab Fleischkuchen aus Hackfleisch mit Zimt, schwarzem Pfeffer, Zwiebeln, Rosinen und Thymian.
Eine andere Gruppe kochte Hexenpolenta mit Rosinen. Die Kugeln von Vna mit geraffelten Kartoffeln, Speck, Hirschwurst und Paniermehl sind im Wasser auseinandergequollen. Statt als Kugeln mussten wir die Masse als Rösti braten. Zum Dessert gab es Eins-Zwei-Drei-Guetzli, eine Art Sablé.
Am Nachmittag gingen wir spazieren an den Lai Nair (Schwarzer See). Dort probierten wir, ein Feuer zu machen, um Schlangenbrot zu backen. Jeder nahm einen Stecken und wickelte ein Stück Teig darum und hielt ihn ins Feuer.
Jetzt freuen wir uns auf den Schlussabend und sind ziemlich aufgeregt.
Robin
Silvan
Cécile

Danke für die abwechslungsreichen Kommentare. Es hat Spass gemacht.
Herzliche Klassenlagergrüsse
Theo Hurter


Und noch ein von Betzgi fotografierter Hirsch zum Schluss:


















